Energiebilanz


Moderne Kaminöfen, die mit erneuerbaren Energien wie Brennholz, Holzbriketts, Holzpellets, Papier oder Bio-Alkohol beschickt werden, tragen im Gegensatz zu den mit fossilen Brennstoffen beschickten Öfen weniger zum Treibhauseffekt bei. Für die wasserführenden Kaminöfen sind Mindestwirkungsgrade > 60 % in den verschiedenen Normen festgelegt. Für die nicht wasserführenden Kaminöfen gelten diese Anforderungen nicht. Bei der Verwendung von trockenem, abgelagertem Brennholz ersetzt die Energie aus 1 Raummeter Laubholz (mit einem Energieinhalt von 2.100 kWh) ca. 210 l Heizöl EL oder 200 m³ Erdgas. (1 Raummeter Holz entspricht 1 m³ gestapelter Holzscheite).

Alternativ kann mit Holzbriketts eine höhere Energieausbeute erzielt werden. Viele Hersteller geben Energiegehalte von ~4,5 kWh / Kg an. Im Mittel wiegt ein Brikett ca. 0,8-1 Kg. Eine hohe Energieausbeute erkennt man an einer sauberen und nahezu rückstandlosen Verbrennung (Asche). Hierzu wird oft empfohlen, die Luftzufuhr (Drosselklappe) nicht zu schließen bzw. zu mindern. Viel Luft ist erforderlich, um eine möglichst helle und heiße Verbrennung zu erzeugen. Positiver Nebeneffekt hierbei ist, dass die Sichtscheibe bei gut konstruierten Öfen sauber bleibt und nur selten von Ablagerungen gereinigt werden muss. Die verbleibende helle ("weiße") Asche kann im Garten als Dünger verwendet oder dem Kompost zugeführt werden, da sie zu großen Teilen aus Mineralien und Kalk besteht.

Quelle:Wikipedia