Geschlossener Kamin


Der geschlossene Kamin ist eine technische Weiterentwicklung des traditionellen, offenen Kamins mit sehr hohem wasserseitigem Wirkungsgrad (ca. 85 % wasserseitig, + 5 % Strahlungswärme).
Der Feuerraum wird durch eine feuerfeste Glasscheibe zum Kaminzimmer abgegrenzt.
Die Luftführung von Frischluft und Rauchgas sind in dem geschlossenen, wasserführenden Kamin optimiert.
Die doppelwandigen Seitenwände, der Feuerrost und Rauchgastaschen im Feuerraum sind wassergekühlt wobei das Wasser als Energieträger wirkt. Das erwärmte Wasser wird über das Heizungsnetz in Wohnräume geleitet oder dient zur Heißwasserversorgung.

Der wasserführende Kamin wirkt als eigenständige Heizungsanlage und kann auch zur Entlastung anderer Heizsysteme als Zweitheizung verwendet werden. Als technische Bezeichnung der wasserführenden Kamine wird der Begriff Kaminheizkessel in der Literatur verwendet. Der wasserführende Kamin ist nach technischer Klassifizierung ein Feststoffkessel, jedoch mit dem Design eines traditionellen Kamins.